Montag, Juli 02, 2018

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Montag 2. Juli 2018

Im Rückblick 

Ein paar Fotos

von 

einen militärischen Schauspiel

Am vergangenen Freitag gab es wieder einmal ein militärisches Spektakel in der Jadestadt, wie es hier schon lange nicht mehr zu sehen war.

 Bei der "Einsatzflottille 2" der Deutschen Marine, wechselte erneut der Kommandeur. Im Rahmen eines nicht öffentlichen Appells, haben die beteiligten Kommandeure Rück- und Vorschau über ihren Verband, mit dem für die Marine üblichen zeremoniellen Aufwand gehalten.

 Das "Stabsmanöver" wurde auf dem Parkplatz an der 1. Einfahrt durchgeführt. Dazu hatte die Marine den gesamten Hafenbereich zwischen der Nassaubrücke bis hin zur Strandhalle,  einschließlich der Flutmole, angemietet und abgesperrt. Nur geladene Gäste waren zugelassen.

Die beteiligten Soldaten wurden per Bus zur Veranstaltung gekarrt und mussten sich dort, fast zwei Stunden lang, angetreten in der glühenden Sonne, vor den bequem auf einer Tribüne sitzenden, geladenen Gästen ausharrend, Lobeshymnen  auf sich selbst, auf ihre Truppenführer, auf die Politiker im Lande und der Stadt, auf Schreibkräfte bis hin zur Gattin des scheidenden Kommandeurs anhören. 

Bereits während der ersten Rede, so hat es Jan beobachtet, kippten die ersten der angetretenen Soldaten um und mussten in den Schatten verbracht werden.

 Da fragt sich Jan schon, was der ganze Aufwand soll, vor allem dann, wenn sich die Marine bei einer solchen, total von der Öffentlichkeit abgeschirmten Veranstaltung so ins rechte Licht zu setzen versucht, wie es am Freitag an der 1. Einfahrt geschah.

Da wurden wieder einmal, so sieht das Jan, viele, viele kostbare Dienststunden der Eigendarstellung der Truppenführung geopfert, die man besser hätte nutzen können. 

Auf die weiteren elitären Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit dem militärischen Schauspiel in Sachen Kommandeurswechsel, auf dem Parkplatz am Helgolandkai  folgten, will Jan an dieser Stelle erst gar nicht eingehen.



















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