Dienstag, September 02, 2014

Froschmuseum

Froschmuseum  

- Neuer Anlauf - 

Letzter Teil

- Werbung -

In Sachen virtueller Darstellung hat Jan einige seiner Vorstellungen bereits hier niedergeschrieben. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, im Museum eine Monitorwand mit etwa vier bis sechs Bildschirmen einzurichten. Auf den Monitoren könnte man dann, in Endlosschleife und rund um die Uhr, ein paar Tausend  Bilder aus dem bereits erwähnten Bilderfundus durchlaufen lassen. Damit könnte man sicher einen Blickfang im Museum einrichten, der die Besucher fesselt und neugierig für weitere Erkundungen macht und zum Verweilen im Froschmuseum anregt.

Mittels Webcam  könnte die eben beschriebene Bildschirmwand als wohl einzigartiges Mittel für eine erfolgreiche, weltweite Werbung für das Museum und für das neue Alleinstellungsmerkmal der Jadestadt im Internet genutzt werden.

Jan, der unverbesserlicher Phantast, weiß natürlich, dass die hier in Schlicktau zurzeit verantwortlichen Entscheidungsträger ganz sicher nicht gleich allesamt "Hurra" rufen werden, wenn sie von seinen hier niedergeschriebenen Ideen  in Sachen Froschmuseum erfahren sollten.  

Nach den Erfahrungen, die der Autor dieser Zeilen in den vergangenen Jahrzehnten mit den Herrschaften, die hier am Ruder waren oder sind, gemacht hat, glaubt er nicht daran, dass jene sich für solche Neuerungen, wie er sie hier für ein Froschmuseum vorgestellt hat, begeistern und sich vom Barte des Kaisers, an dem sie anscheinend immer noch hängen, lösen können.

Das ist schade...

... meint Jan und kann es nicht lassen, die Herrschaften im hiesigen Rathaus abschließend, humorvoll darauf hinzuweisen, dass der eben genannte, der als Gründer der Jadestadt Schlicktau seinen Namen gab, selbst einmal der Überzeugung war, dass die Zukunft seiner Stadt auf dem Wasser liegt, und deshalb ein Froschtempel in der Marinestadt Wilhelmshaven, so wie ihn die Abderiten einst ihrer Göttin Latona errichteten, durchaus angebracht wäre.



Doch offensichtlich wurde der visionäre, bärtige Mann, so wie manch anderer nach ihm auch, von der Admiralität, weil die vermutlich die Geschichte der Abderiten von Chr. M. Wieland nicht gelesen oder aber falsch  missverstanden hat, so wie der Schöpfer des obigen Kunstwerks auch, missverstanden, weil der sich in all seinen Schriften und Kunstwerken zum Thema Froschmuseum, so wie just eben hier, vermutlich nicht klar genug ausgedrückt hat.



Ende

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