Samstag, August 16, 2014

Froschmuseum

Froschmuseum  

- Neuer Anlauf - 

Teil 3

Zur gestern hier vorgestellten Idee in Sachen Malereien für ein Froschmuseum könnte man natürlich auch die Idee hinzufügen, den über zweitausend Jahre alten Stoff des Froschmäusekrieges, als Großrelief umzusetzen.

Dieses wäre dann tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal für Wilhelmshaven, das wohl unübertrefflich wäre und das, da ist sich Jan sicher, als humoristische Anprangerung des Krieges, der größten Dummheit der Menschheit seit dem Turmbau von Babel, weltweit für Aufmerksamkeit sorgen würde.


Jan wollte diesen Vorschlag bereits vor über 15 Jahren, als die Macher des Wilhelmshavener Part an der EXPO 2000 Ideen für die Veranstaltung suchten, in der Stadthalle vorgetragen. Weil die hiesigen Entscheidungsträger auch schon damals  nicht in der Lage waren, sich für neue Ideen begeistern zu lassen, kamen Jan's ansatzweise vorgetragenen  Ideen erst gar nicht in die Vorauswahl für die zu schaffenden EXPO-Projekte.

Das war schade!

Jan wollte damals, zusammen mit ein paar anderen Hobbybastlern, das oben erwähnte Relief als mehrteiliges Werk, als Bereicherung für die tristen Kolonnadenwände an der Südstrand-Promenade  schaffen. Das wäre schon damals ein Werk mit Alleinstellungsmerkmal geworden, das viele Gäste nach Schlicktau gelockt hätte.
 Statt dessen hat Jan damals ganz allein diese große Menge von Mini-Frosch-Reliefs aus Hartplastik für  private Sammler in aller Welt sowie für ein Schweizer Froschmuseum gebastelt, die dort zusammengesetzt an einer Wand, zwar  auch ganz lustig anzusehen sind, aber nicht die Beachtung finden, die ein mehrteiliges Großrelief über den homerischen Froschmäusekrieg in den Südstrand-Kolonnaden bewirkt hätte.


Ein Relief, so wie ich es hier gerade beschrieben habe, ließe sich nach der von mir erarbeiteten Methode, auch heute noch relativ schnell schaffen. Ein paar engagierte Bastler, die schon einmal mit Kupferblech oder Zinnfolie gearbeitet haben, könnten das
nach meinenVorlagen oder nach Zeichnungen anderer Hobbykünstler, sicher innerhalb von ein bis zwei Jahren bewerkstelligen. ( Für Jan, der inzwischen ja leider auch um 15 Jahre älter geworden ist, wäre die Arbeit heute alleine vermutlich nicht mehr machbar )

Weil ein Großrelief, wie das hier beschriebene, aus vielen, vielen Puzzelteilen zum großen Ganzen zusammengefügt werden müsste, könnte man die bei diesem Schaffensprozess entstehenden Ausschnitte, (Matrizen und Abgussformen)  später auch anderweitig nutzen, um die hier beschriebene Idee zur Schaffung eins Froschmuseums voranzutreiben und Sponsoren für das Projekt zu begeistern.

Nach dem Vorbild des so genannten Poggenpfades in Quakenbrück, könnte man mit den eben  beschriebenen Kleinreliefs, die an den Geschäften in der Marktstraße und anderswo abzubringen wären, einen Wegweiser zum Froschmuseum schaffen und gleichzeitig ein bisschen zusätzliches Geld für dessen Verwirklichung oder zum Erhalt des Froschbunkers einnehmen.

Diese, just von mir beschriebenen Kleinkunstwerke, oder sogar die Formen dazu, ließen sich als Kopien auch, da ist sich Jan ziemlich sicher, an die riesig große Schar von Froschfans vermarkten.


wird fortgesetzt


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