Freitag, August 15, 2014

Froschmuseum

Froschmuseum  

- Neuer Anlauf - 

Teil 2

Sicher war das, was Jan gestern hier veröffentlicht hat, wieder ein schöner Anlass zum Schmunzeln für viele Jadestädter und insbesondere dabei für die lieben guten Leute im hiesigen Rathaus, wie auch ein Grund dafür, den Kopf über jenen Phantasten zu schütteln, der sich hinter der Figur des schelmischen grünen Obermaates und den Pseudonym Aristoquakes verbirgt.

Doch der hat das, was er gestern hier

vortrug, durchaus ernst gemeint.

Jan weiß, dass seine kitschige Sammlung von Porzellanfröschen nichts besonderes ist und auch, dass man damit allein keine Besucherströme in ein Froschmuseum nach Wilhelmshaven  locken kann. (Auf seine eigene Sammlung wird Jan an dieser Stelle später eingehen und darstellen, wie man auch diese für seine Ideen nutzen könnte.)

Doch es gibt viele andere Möglichkeiten das Thema Frosch museal so aufzubereiten, dass die Sache sehenswert und einmalig wäre.

 

Dazu heute zwei Ideen....

...welche dem Froschfan Jan in den letzten Tagen eingefallen sind, als es um die Nachhaltigkeit der tollen Kunstwerke ging, die Künstler aus aller Welt beim 4. Wilhelmshavener Street-Art-Festival auf das Pflaster der jadestädtischen Straßen und Plätze zauberten.

Einfall Nummer 1

  Wenn man die Straßenmaler oder andere Künstler in Zukunft dafür begeistern würde, etwas Nachhaltiges zu schaffen, könnten sie die Bunker- Innenwände mit Szenen aus dem Homerischen Froschmäusekrieg, nach dem Vorbild alter Drucke, kostengünstig so gestalten, dass der erste Schritt zu einem Alleinstellungsmerkmal in Sachen Froschmuseum schnell getan wäre.

Dazu müsste man den Künstlern das gewünschte Thema als Kriterium für eine Teilnahme am Street-Art-Festival vorgeben und Möglichkeiten schaffen, die den dauerhaften Erhalt ihrer Werke sichern. Das könnten ausgelegte Leinwandteile, bezogene Keilrahmen, vorbereite Hartfaserplatten oder ähnliche Materialien sein, die man dann als Ausstellungstafeln oder Rollbilder für Ausstellungszwecke in einem Froschmuseum weiter nutzen könnte.

Jan ist sicher, dass die Künstler der Gegenwart das oben genannte Thema in interessanter und erhaltenswerter  Weise so umsetzen würden,  dass sich die entstehenden Werke als Blickfangdarstellungen in einem Froschmuseum, welches sich in humorvoller, satirischer Art gegen Gewaltverherrlichung und Krieg im Sinne der homerischen Batrachomyomachia wenden sollte,  eignen.

Die so entstehende Dauerausstellung könnte dann, je nach Bedarf, durch Gemälde ergänzt werden, die Künstler aus der hiesigen Region oder auch Hobbykünstler zum Thema Frosch bzw. Froschmäusekrieg in Malwettbewerben schaffen.

usw.  und so fort

(Jan wird in einer späteren Folge dieser Serie noch näher darauf eingehen)

 

Einfall Nummer 2

   Wenn man jenen Bunker, der als eine Art von Mahnmal gegen den Krieg erhalten bleiben soll, grün anstreicht und äußerlich mit ein bisschen Phantasie und ein paar alten Steinen so umgestaltet, dass ein Frosch daraus wird, wäre das nächste Alleinstellungsmerkmal, (größte Froschfigur weltweit) als zusätzlicher touristischer Anreiz und im Sinne des homerischen Werkes, das sich humorvoll gegen den Krieg auflehnt, ebenfalls kostengünstig sowie im Sinne einer musealen Einrichtung, die sich gegen die Dummheit der Menschheit richten soll, geschaffen.

 

wird fortgesetzt

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