Donnerstag, August 14, 2014

Froschmuseum

Froschmuseum  

- Neuer Anlauf - 

Teil 1

Den aufmerksamen Besuchern meiner maritimen Homepage ist sicher längst aufgefallen, dass ich in meine Bildberichte über Wilhelmshaven immer wieder Zeichnungen von Fröschen einfüge.

Seit ich vor etwa zwanzig Jahren auf die homerische Batrachomyomachia, den Froschmäusekrieg, gestoßen bin, beschäftige ich mich mit dem Thema Frosch. 

Unter der ÜberschriftBatrachomyomachia, Ilias post Homerum schreibe ich an einem „Machwerk“ in dem ich das homerische Thema, das eine Parodie zur Ilias darstellt, humorvoll mit der Iliade und der Bibel verbinde. 

Zur Illustration habe ich mehr als 4.000 Zeichnungen gefertigt, die ich hier vorab im Internet bereits veröffentlichen habe. Das Ganze wird also eine ziemlich umfangreiche Angelegenheit. Mit der Veröffentlichung des Textes, der aus zirka 100.000 Doppelverszeilen besteht, habe ich bereits begonnen.

Da ich auch eine umfangreiche, sicher mehr als 5.000 Exponate zählende „Froschsammlung“ besitze, habe ich der Stadt Wilhelmshaven vor etwa zehn Jahren angeboten, diese für Museumszwecke zur Verfügung zu stellen. Dabei hatte ich das damals leer stehende Gebäude am Südstrand ins Auge gefasst, in dem vomals der „Wal von Baltrum“ ausgestellt war.

Obwohl mein Konzept bei vielen Bürgern, der Presse und selbst bei Teilen der Stadtverwaltung Anklang fand, wurde mein Vorschlag für ein Wilhelmshavener Froschmuseum nicht verwirklicht.

„Ein Froschmuseum, selbst wenn man es „Seefroschmuseum“ nennt, passt nicht zum maritimen Museumskonzept der Jadestadt“ war das Argument, mit dem der Dezernent II der Wilhelmshavener Stadtverwaltung meine schriftliche Eingabe abschlägig beschied.


Ich habe daraufhin meine Sammlung der Stadt Quakenbrück angeboten. Dort wollten die Verantwortlichen der „Samtgemeinde Artland“ eine Vermarktungsstrategie für ihre Kommune erarbeiten, die meine Froschexponate im Zusammenhang mit dem Stadtnamen der Artlandmetropole werbend verbindet. Geplant war ein „Froschmuseum“ in einem der alten wunderschönen Artländer Fachwerkbauten. 

Doch mangels Geld und politischen Streitigkeiten wurden meine detaillierten Vorschläge auch in Quakenbrück nicht umgesetzt, so dass meine sehenswerte und wissenschaftlich untermauerte Sammlung  nach Ablauf der auf zehn Jahre anberaumten Leihfrist wieder nach Wilhelmshaven zurückkehrt ist.


Jetzt,...

....da die Stadt Wilhelmshaven wieder

einmal auf der Suche nach einer geeigneten

Lösung für die Nutzung der am Nordufer des 

Bante See's noch vorhandenen Bunker sucht, 

wird Jan hier in den nächsten Tagen und Wochen

den Enscheidungsträgern der Stadt seine Vorstellungen

 von einem nachhaltigen Tourismuskonzept mit einem

weltweit einmaligen Alleinstellungsmerkmal vorstellen.


Für die Entscheidungsträger der Stadt Wilhelmshaven im Dezernat II füge ich hier schon jetzt ein paar Fotos ein, damit sie wissen, dass ich meine Ideen, Visionen und Hoffnungen in Sachen Wilhelmshavener Froschmuseum am Südstrand oder anderswo noch nicht aufgegeben habe.


Beitrag der Wilhelmshavener Zeitung
-zum Thema Froschmuseum-
(Den an dieser Stelle von uns veröffentlichten Beitrag 
der WZ zum Thema mussten wir, auf Besterben der Macher
 des hiesigen Blattes leider wieder löschen)

Der Sammler vor einem Teil seiner Exponate


Einer von meheren Zeitungsberichten
der Quakenbrücker Presse

Ein kleiner Teil der Sammlung...
..die zur Übergabe an die Stadt..
..vorübergehend in der Citypassage...
...von Quakenbrück..
 
...für die begeisterten Bevölkerung gezeigt wurde-
 
Nachsatz: Ich bin auch heute noch überzeugt davon, dass ein Froschmuseum, nach dem von mir damals vorgeschlagenen Konzept, hundertmal mehr Touristen in die Seestadt locken würde als es das Wilhelmshavener Küstenmuseum in seiner jetzigen Form oder auch die hiesige Kunsthalle vermag. 

wird fortgesetzt

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