Samstag, November 30, 2013

Aktuelles

Samstag 30. November 2013

Nicht viel los am Hafen

An der Niedersachsenbrücke löscht zwar seit gestern der mit 180 000 tdw vermessene Bulkcarrier "Mariperla" eine Ladung von 162 000 Tonnen Steinkohle aber sonst wirkt alles ziemlich trostlos an der Wasserkante der Jadestadt.

Heute Nachmittag an der Niedersachsenbrücke

 

Das einzige Interessante in Sachen Schlicktauer Hafen ist heute die Stellungnahme des Hafenbetreibers Eurogate auf die provokanten Äußerungen des Nordfrost-Chefs von letzten Samstag.

Unter der Überschrift im hiesigen Blatt "Wer den Hafen totredet, gefährdet den Erfolg" erteilt die Pressesprecherin von Eurogate, Corinna Romke, dem Nordfrost-Inhaber in ziemlich deutlicher Weise eine ganze Zeitungsseite füllende Abfuhr auf seine zornigen Bemerkungen vom 23. November.  

Was Jan bei den gegenseitigen Schuldzuweisungen der streitenden Parteien in Sachen JWP-Misere aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass auf beiden Seiten die JadeWeserPort - Realisierungsgesellschaft namentlich gänzlich unerwähnt bleibt.

Es scheint beinahe so, als würden da ganz neue Allianzen in der Tiefwasserhafenstreitkultur geschmiedet.

 Jan ist schon jetzt darauf gespannt wie die Sache weitergeht, denn er ist sich ziemlich sicher, dass der Nordfrost-Chef  bereits an einer Gegenrede zur Argumentation von Frau Romke feilt.

 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das wurde auch mal Zeit, dass man Herrn Bartels in die Schranken verweist. Bei aller Sympathie für das Tun von herrn Bartels, muss Er sich auch mal der Realität stellen. Der Hafen wurde nicht für Herrn Bartels und Nordfrost gebaut! Und ich habe bislang nie von Herrn Bartels vernehmen können, welche Container-Mengen Er mit seinem Unternehmen über Wilhelmshaven JWP bewegen würde, wenn das "Anlauf-Problem" des JWP gelöst würde. Meint von/aus "Tief im Westen" - Frank