Montag, April 14, 2008

JadeWeserPort


Montag 14. April 2008

Aktuelles von der Baustelle
JadeWeserPort
-Folge 6-

Auch wenn sich die Politiker, wie es scheint,
immer noch nicht einig darüber sind, wer
von ihnen wann und wo, den ersten offiziellen
Spatenstich zum Bau des JWP

tun darf, die Bauarbeiter der Fa. Bunte sind
längst da und montieren zurzeit den tätsächlich
schwimmenden Teil der Schwimmleitung an dem
später die Bagger anlegen werden um ihre Ladung
in die, zum größten Teil auf dem Grund der Jade liegenden,
über 4 km langen Spülleitung zu drücken.

Schweres Gerät von "Johann Bunte"

Es tut sich was am Geniusstrand

All der schöne Sand...

...der den Wilhelmshavenern
jahrzehntelang als beliebter Badestrand...


....gedient hat, wird nun weggekarrt...

...und zum Einrichten der Baustraße genutzt
die in der Nähe der Niedersachsenbrücke
über den Deich geführt wird.

Dort wo sich noch im letzten Sommer...

...zahlreiche Badegäste im Sand
getummelt haben...

...rollt jetzt schweres Gerät und beweist
dem neugierigen Hobbyfotografen hinter
dem Bauzaun,....

....dass die Arbeiten zum Bau
des JadeWesePort auch ohne den offiziellen
Spatenstich der Prominenz längst angelaufen sind.

Nachsatz: Gerade haben die zukünftigen Hafenbetreiber, nach einer Rundfunkmeldung des NDR, die Katze aus dem Sack gelassen. Die Inbetriebnahme des JWP ist nun doch um ein Jahr verschoben und erst für den Spätherbst 2011 vorgesehen.
Was jeder vernunftbegabte Bürger hier an der Jade längst an seinen zehn Fingern abzählen konnte, dass mämlich die durch die Quereleien der Politiker verursachten Verzögerungen für den Baubeginn das Containerhafens, von nahezu zwei Jahren, nicht wieder wettzumachen sind.
Minister Hirche, der noch letzte Woche versprocheen hatte, dass der zukünftige Großumschlagplatz an der Jade auf jeden Fall noch im Jahre 2010 den Betrieb aufnehmen wird,
hat sich da wohl anständig blamiert.
Aber auch all die anderen Politiker, vom Landesfürsten bis hin zum Wilhelmshavener Oberbürgermeister, sollten sich eine entsprechende Notiz an ihren Spiegel heften damit sie sich wenigstens in Zukunft daran erinnern, dass es keinen Sinn macht die eigene Bevölkerung für dumm verkaufen zu wollen.

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