Dienstag, Juni 12, 2007

Jadestädtische Abderitenstückchen -Teil 1-


Trimmpfad im Stadtpark

Fortsetzung 7

Zu einem anderen neuen Trimmgerät
(Gerät 1 auf dem Parcours)

Anmerkung: Ich nehme in diesem Internet-Beitrag über den kürzlich „neu eröffneten, sanierten Parcours“ des jadestädtischen Trimmpfades nur zu jenen Installationen Stellung, an denen ich selbst meine Übungen zur Körperertüchtigung mache bzw. gemacht habe, bis die neuartigen Geräte aufgebaut wurden.

Eines dieser Trimmgeräte ist die neue Balkenkombination zur Durchführung von Rumpfbeugen zwecks Stärkung der Bauchmuskulatur (das erste Trimmgerät auf dem Trimm-dich-Pfad).

Auch hier sind die Fehlplanungen oder Scharlatanerien der verantwortlichen Trimmgeräte-Designers beim Trimmen für jedermann spürbar.

Abgesehen von der Tatsache, dass auch dieses Gerät, auf Bemängelung seitens der Nutzer hin, bereits nachgebessert werden musste, lässt die verbesserte, jetzige Balkenkombination manche Trimmübung nicht mehr zu, die am ursprünglichen, noch völlig intakten Gerät bis zu dessen Entfernung möglich war.

Mir scheint, dass sich die zuständigen Herrschaften im mehr als ein Jahr andauernden Planungsprozess über Maße, Abstände, Balkenbreiten und Funktion des Trimmgerätes im Zusammenhang mit der Anatomie des daran übenden Homo Sapiens kaum Gedanken gemacht haben.

Manche Übungen, die an der alten Zweibalken-Kombination richtig Spaß gemacht haben, sind nun, am neuartigen Gerät, deshalb nicht mehr möglich, weil der obere Balken, besser gesagt die neue scharfkantige „Zweibrettliege“, dabei schmerzhaft in die Oberschenkel schneidet und der Körper des Übenden nicht so platziert werden kann, dass der Balken im Hüftansatz zu spüren ist, wo er zum Trimmen hingehört.

Das Gerät sieht jetzt zwar schöner aus als sein Vorgängermodell aber von den Übungsmöglichkeiten her ist der Trimmer daran auf einige wenige Übungen festgelegt.

Einer der Jogger, mit dem ich im Stadtpark manchmal ein paar Worte wechsle, meinte etwas überzogen: „Das Ding ist gut zum Ausruhen oder zum Brotzeit machen“.

Das neue Trimmgerät
in seiner ursprünglichen Form

In diesem Bild ist die Verbreiterung des "Brotzeittisches"
zu einer Zweibrettliege gut zu erkennen
(den Mitgliedern des jadestädtischen Sportausschusses
und den Herrschaften vom Verein Huckepack
scheint es bei ihrer gemeinsamen Sitzprobe
anlässlich der Feierlichkeiten zur Eröffnung des sanierten Teiles des Trimm-dich-Pfades, bequem genug gewesen zu sein)


Für was sich dieses, die Übung so perfekt erklärende Männchen eignet,
habe ich an anderer Stelle bereits demonstriert.
Man kann es durch ein mutiges Anklicken
aber auch mit den Schriften des alten Homer
in Verbindung bringen.
(z.B. mit der Batrachomyomachie)
wird fortgesetzt

Keine Kommentare: