Donnerstag, November 30, 2006

Ein paar ältere Fotos (9)

Leider nur in Schwarz/Weiß

"Wochenende an der Jade 1985"
-gesehen im Großen Hafen-

Am Grodendamm

"Seehund 12"
-Fernlenk-Hohlstab-Minenräumboot-

"In Bremerhaven"
-die Wilhelmshavener Fregatte "Lübeck"
neben dem Ozeanliner "Norway"

Versorgungsschiff "Dithmarschen"
-vor der norwegischen Küste-

Erinneung an "Moby Dick"

Jachmann-Kaserne

Kasernen gehörten von Beginn an in das von der Marine geprägte Stadtbild Wilhelmshavens.

„Stadtkaserne“, „Große Werft Kaserne“, „Marinelazarett“, „Hafenkaserne“, “Kaserne am Mühlenweg“, „Torpedokaserne “ „U-Bootkaserne“, “Marinewaschanstalt Schellingstraße“, und „Ebkeriege“ , um nur einige zu erwähnen.

Eine der ältesten, bis zum Jahre 1978 erhaltene Kaserne war die „Tausendmann-Kaserne“ an der Moltkestraße. Sie wurde 1888 fertig gestellt und an das „Zweite Seebataillon“ und die „Zweite Matrosen – Artillerie-Abteilung“ übergeben.

Der große Kasernenblock wurde später bis zu seinem Abriss fälschlicherweise als „Jachmannkaserne“ bezeichnet.

Beim Aufbau der Kriegsmarine ab 1936 und während des II. Weltkrieges wurde die Kaserne, inzwischen fünfzig Jahre alt, vorwiegend für die Besatzungen neu in Dienst zu stellender Schiffe verwendet.

Durch Bombentreffer im letzten Kriegsjahr beschädigt, wurde das Gebäude nach Kriegsende instand gesetzt und von der „Sozialgemeinschaft für Wohnungswesen“ bis 1969 verwaltet und für Wohnzwecke genutzt.

Nach 1969 wurden Teile der ehemaligen Kaserne von Obdachlosen bewohnt bis die endgültige Räumung im Jahre 1977 von der Stadt vollzogen wurde.

Den fälschlichen Namen „Jachmannkaserne“ erhielt die „Tausendmannkaserne“ vermutlich nach Vizeadmiral Jachmann, der als einer der ersten Offiziere der 1848 gegründeten „Preußischen Marine“ eine glanzvolle Karriere bis zum „Befehlshaber der Seestreitkräfte Nordsee“ durchlief, sich dann aber übergangen fühlte und um Versetzung in den Ruhestand bat.

Vielleicht haben die letzten Bewohner der „Tausendmannkaserne“ an der Moltkestraße den Namen „Jachmannkaserne“ absichtlich beibehalten um ihre Solidarität mit dem „übergangenen Admiral“ zu bekunden.

Mit dem Abbruch der Kasernenanlage wurde 1978 ein Schlussstrich unter ein abgeschlossenes Kapitel der jadestädtischen Marinegeschichte gezogen.



Nachkriegs-Erinnerung

Die "Tausendmannkaserne"
-an der Moltkestraße- (Foto 1976)

"Jachmann-Kaserne"
-kurz vor dem Abbruch- (1977)

Die letzten Mauerreste
Abriss und Neubeginn
-dort wo noch vor dreißig Jahren die "Tausendmannkaserne"
auf dem Nachkriegs-Trümmerfeld stand, ist inzwischen ein moderner
Hafen entstanden, an dem sich drei Werften, ein Taucherbetrieb und mehrere
andere hafenwirtschaftliche Betriebe angesiedelt haben-
-

Mittwoch, November 29, 2006

Ein paar ältere Fotos (8)

Am Bontekai

Zwei Auflieger im Nordhafen
-von achtern gesehen-

Seebäderschiff " Wilhelmshaven"
-kurz vor dem Anlegen-

Am alten "Banter Hafen"

Blick über den Großen Hafen
-über die Steganlage des
Hochsee-Yacht-Club-Germania-

Zwei Auflieger im Nordhafen
-hinter den einstigen Gärtenhäusern-

Rund um den Radarturm

Ein paar ältere Fotos vom Radarturm

Der neue Turm gleich hinter dem Deich

Von der Schleusenstraße aus gesehen

Aufnahme Herbst 1976

Der im Rohbau fertige neue Radarturm
-über der alten Jachmann Pontonbrücke-

Im Gegenlicht der frühen Sonne

Die Jade-Radarkette
-dargestellt auf einem Relief
von G. Hieronymi-

Der neue Raderturm
-hinter einem Stapel von ausgemusterten
Schaufeln eines Eimerkettenbaggers-

Der neue Radarturm
-sich selbst stolz und wohlgefällig spiegelnd-

Rund um den Radarturm

Als Zeuge steiler hafenwirtschaftlicher Entwicklung der Jadestadt ragt an der ehemaligen 1. Einfahrt, gleich neben dem alten Schleusenhaus, der 1977 fertig gestellte Radarturm 114 Meter hoch über das Hafenbecken heraus.

Der Turm ist Endglied der Radarkette Jade.

Über ihn laufen, auf elektronischem Wege überspielt, die Radarinformationen der vier am Tiefwasserweg nach Wilhelmshaven gelegenen Radarstationen in der Zentrale auf.

Dort im Flachbau neben dem Turm ist im Kontrollraum das gesamte Jaderevier auf Radarsichtgeräten zusammengefasst dargestellt.

Radarlotsen leiten von hier aus die ein- und auslaufenden Schiffe sicher durchs Jadefahrwasser.

Von der Revierzentrale am Fuße des über einhundert Meter hohen Antennenträgers im Bauhof des WSA erhalten die Schiffsführer und Lotsen draußen an Bord, über Sprechfunk, exakte Kursanweisungen und alle relevanten Navigationshilfen für eine sichere Revierfahrt.

Auch dann, wenn draußen über der Jade pottendicker, undurchdringlicher Nebel ein Navigieren nach optischen Verfahren schier unmöglicht macht, können von hier aus die beinahe 20 Meter tief tauchenden Tankerriesen sicher an die Löschbrücken gelotst werden.

Die Radarkette, die 1979 den Betrieb aufnahm, ist eine entscheidende Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Jadefahrwasser.

Sich seiner Bedeutung als unentbehrliche Relaisstation für die Radarkette bewusst, drängt sich der Radarturm, zwischen der ehemaligen ersten und zweiten Einfahrt gelegen, selbstbewusst und fotogen, so scheint es dem Fotografen, immer wieder in den Mittelpunkt seiner maritimen Aufnahmen.

Radarturm im Gegenlicht

ein paar ätere Schwarz/Weiß-Fotos vom Radarturm folgen im nächsten Bildbeitrag.

Dienstag, November 28, 2006

Aktuelles 28. November 2006

Mit der Kamera unterwegs

Schwimmkran "Bodo-Lift"-
-beim Einsetzen eines Dalbens-

Schwimmkran "Bodo-Lift"
-aus ungewohnter Perspektive-

Kurz vor Feierabend

Holz- und Salzumschlag am Lüneburgkai

Tanker "Longobarda" am Braunschweigkai
-keine weiteren Informationen verfügbar-

Flugvorführungen vor dem Deich

Aktuelles 28. November 2006

WZ-Bericht zum Einlaufen
der Fregatte"Mecklenburg-Vorpommern"

Wilhelmshavener Zeitung 28.11.2006


Montag, November 27, 2006

Ein paar ältere Fotos (7)

Leider nur in Schwarz/Weiß

Fahrt über den Friesendamm
-damals noch ohne Lärmschutzwall.

Flüssiggastanker "Golar Spirit" im Nordhafen
-Länge 289 m, Fassungsvermögen 128.000
Kubikmeter Flüssigas -

HMNS "Blommendal"

Kleines Schulschiff "Blommendal"
-an der Wiesbadenbrücke-

Eisige Zeiten am Südstrand

Schnellboote im Marinearsenal

Aktuelles 27. November 2006

Heimkehr der Fregatte
"Mecklenburg-Vorpommern "
vom Libanon-Einsatz

Abflug in den Süden

Rückkehr aus dem Süden

Begegnung vor der 4. Einfahrt

Kurz vor dem Einlaufen

Nur zwei Personen
-waren zur Begrüßung auf dem Rüstringer Berg -
(zur Verabschiedung waren ein paar Leute mehr gekommen)

siehe auch hier

27. November 15 Uhr
-wieder am angestammten Liegeplatz an der Ostmole-

Maritime Fotos November 2006 (2)

Mit der Kamera unterwegs

Die Strandhalle bei Nacht

Blick durch die Nassaubrücke
-zum Leuchtturm-

Blick über die Schleusenkammer
-der ehemaligen 2. Einfahrt-

Hochwasser an der 1. Einfahrt

Hafenrundfahrt mit MS "Schlicktau"

Molenkopf der 1. Einfahrt im Gegenlicht

Sonntag, November 26, 2006

Maritime Fotos November 2006 (1)


Mit der Kamera unterwegs

Mole der 2. Einfahrt mit Radfahrer

Molenkopf der 2. Einfahrt im Abendlicht
-rechts am Horizont das Leuchtfeuer Eckwarden-


Molenkopf der 2. Einfahrt
-mit Leuchtturm Arngast im Hintergrund-

Anmerkung des Fotografen: Ich habe das Leuchtfeuer auf dem Molenkopf der ehemaligen
2. Einfahrt sicherheitshalber gleich dreimal abgelichtet weil mir bekannt ist wie schnell hier in Wilhelmshaven solch alte maritime Installationen heimlich über Nacht verschwinden können.

KW -Brücke vom Nordostkai aus gesehen

Kleinkunstobjekt "Deicharbeiter"
-gesehen an einem Haus Nähe KW-Brücke-

Blick durch Tor 3 des Marinearsenals