Montag, Juli 31, 2006

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (9)

Die Galeone "Everi" beim Auslaufen ins Mittelmeer am 22.4.83 (Foto mit langer Brennweite vom Grodendamm aus)

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (8)

Auslaufen der Galeone "Everi" am 22.4.1983 (Aufnahme vom Grodendamm aus)

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (7)

Die Galeone "Everi" -aus Wilhelmshaven vor dem größten Segelschiff der Welt, dem 4-Mast-Vollschiff "Sedov" der UdssR (Foto Juni 83, Kieler Woche)-

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (6)

-Der in Wilhelmshaven gebaute Rahsegler "Everi" im Nordhafen vor zwei Aufliegern-

Sonntag, Juli 30, 2006

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (5)

Die "Everi" beim Passieren der Deichbrücke (Foto 1982)

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (4)

"Klarmachen zur Segelparade" -Der Rahsegler "Everi" in Kiel-

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (3)

Der in Wilhelmshaven gebaute Rahsegler "Everi" unter Segeln (Foto Kieler Woche 1982)

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (2)

"Rahsegler "Everi" -der Nachbau einer spanischen Galeone am Bontekai- (Foto 1982)

Erinnerung an den Rahsegler "Everi" (1)

"Letzte Takelarbeiten" -an der "Everi", dem Nachbau einer spanischen Galeone zu Füßen der Kaiser Wilhelm Brücke am Südwestkai. (Aufnahme 1982)

Samstag, Juli 29, 2006

Der Titel meiner Hompage

-nach dem internationalen Flaggenalphabet ließt sich dann so wie hier dargestellt-

Das internationale Flaggenalphabet

-Auch des Flaggenalphabet einschließlich der Zahlenwimpel sollte jeder Seefahrer kennen-

Winkertest für Seefahrer

Wenn Sie diesen Text nach dem internationalen Winkeralphabet richtig entschlüsseln, finden Sie die Anschrift einer Internetseite, die Sie sich unbedingt einprägen sollten.

Was jeder Seemann beherrschen sollte!

Nur wenn Sie sich dieses Winkeralphabet genau einprägen, werden Sie die Aufgabe im nächsten Beitrag entziffern können.

"Dumme Sprüche manchmal wahr"

Auf jedem Schiff


-Auf jedem Schiff in Dwarsline quer
fährt man parallel zum anderen her.

-Auf jedem Schiff 'ne Muffe geht
wenn Abstand schmilzt und Peilung steht.

-Auf jedem Schiff in jeder Lage
zählt einer heimlich seine Tage.

-Auf jedem Schiff das schießt Salut
gibt's einen der kann zählen gut.

-Auf jedem Schiff ganz ungehemmt
einer stets den andern klemmt.

-Auf jedem Schiff nicht nur am Spill
sich einer mal verholen will.

-Auf jedem Schiff vor den ostfriesischen Inseln
hört man vor Heimweh die Ossis laut winseln.

-Auf jedem Schiff, das ist bekannt,
die Irrtümer des Doktors begräbt man an Land.

-Auf jedem Schiff, vom vielen Loten
hat die Lotleine schon Knoten.

-Auf jedem Schiff, selbst auf dem Tender
vegisst mal einer schon den Fender.

-Auf jedem Schiff alle Räder stehn still
weil der Heizer nicht kann wenn der Jockel nicht will.

-Auf jedem Schiff für Farben und Lack
gibt es die Piek gleich unter der Back.

-Auf jedem Schiff bei Windstärke Sturm
wird manches Großmaul zum flehenden Wurm.

-Auf jedem Schiff die größte Plage
ist und bleibt die Anzugfrage.

-Auf jedem Schiff still rastend an Lee
sitzt einer gemütlich der trägt Portepee.

-Auf jedem Schiff im Seegefecht
steht in den Decks ein doller Hecht.

-Auf jedem Schiff einen Spieker am Bande
trägt der Schmarting an seinem Gewande.

-Auf jedem Schiff da stehen und gaffen
an Oberdeck die Polleraffen.

-Auf jedem Schiff, wer klein ist sprich "kurz"
den nennt an Bord man Flottenfurz.

-Auf jedem Schiff der Dickschiffklasse
gibt es eine Holz-Pinasse.

-Auf jedem Schiff nennt Flunken die Pfoten
der Hein die er braucht zum Knüpfen der Knoten.

-Auf jedem Schiff mit Fingersonde
sucht einer Staub zur Abendronde.

-Auf jedem Schiff tief unten im Keller
schuften die Heizer und dreh'n die Propeller.

-Auf jedem Schiff ganz oben im Topp
schaut einer durch's Glas, das ist auch sein Job.

-Auf jedem Schiff damit abends auf Draht
ruht mittags der Seemann und liegt auf der Naht.

-Auf jedem Schiff, wie ein Buch ohne Seiten
ließt sich ein Winkspruch, besonders vom Weiten.

* in Verbindung mit dem letzten Spruch sollten Sie sich das "Internationale Winkeralphabet" auf den nächsten Beitragsseiten ansehen und einprägen


Grünblaue Jungs (Humor 21)

Freitag, Juli 28, 2006

Aktuelles vom 28. Juli 2006

"Hochbetrieb im Marinearsenal" -Während ein Großteil der Kriegsschiffbesatzungen zur Zeit in Urlaub macht, liegen vier der Wilhelmshavener Fregatten im Arsenal (das vierte Schiff liegt im Schwimmdock) -

"Kaiser -Wilhelm-Brücke einmal anders"

"Die Kaiser Wilhelm Brücke im Spiegel der Zeit" (Aufnahme R. Wiegran 28. Juli 2006)

"Etta von Dangast" Maadefahrt (29)

Fünf Minuten später bereits legt "Etta v. Dangast" wieder ab, zieht über den Achtersteven zurück und wendet, um dann nach Dangast, wo sie bereedert ist, auszulaufen. Ich drücke noch einmal auf den Auslöser der Kamera und schieße das letzte Foto von "Etta's" einmaliger Sonderfahrt. Als auch ich mich mit dem Fahrrad auf den Heimweg mache, überhole ich ein paar Passagiere von "Etta" und höre, wie sie sich begeistert über eine gelungene "Seereise" auf dem alten kleinen Seebäderschiff unterhalten. Mehr über "Etta von Dangast" hier

Hinweis: In Kürze erscheint hier eine Schilderung unter der Überschrift "Maritime Stadtrundfahrt" in welcher der Autor dieser Bilderserie eine Rundfahrt im Kajak um seine Wahlheimatstadt Wilhelmshaven beschreibt.

"Etta von Dangast" Maadefahrt (28)

Nachdem ich meinen Standort gewechselt habe, gelingt es mir, gerade noch rechtzeitig, das Anlegemanöver der "Etta v. Dangast" an der Schwimmpier, hinter den beiden dort liegenden Zollbooten, im Bilde festzuhalten.

"Etta von Dangast" Maadefahrt (27)

-Vom gleichen Standort auf dem Deich aus, schieße ich mit meiner Kamera ein weiteres Foto von "Etta". Ich lichte sie ab als sie just in Deckung mit der Nassaubrücke ist und zur Schwimmpier im Außenhafen läuft-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (26)

-Ein paar Minuten später erwische ich das Dangaster Schiff als es einlaufend in den Nassauhafen den Molenkopf der Flutmole passiert-

Donnerstag, Juli 27, 2006

"Etta von Dangast" Maadefahrt (25)

-Danach jedoch hieß es Tempo machen und in die Pedale treten damit ich "Etta v. Dangast" noch rechtzeitig beim Anlegen im Nassauhafen fotografieren konnte. Ich kam zwar ein bisschen ins Schwitzen dabei, doch ich war schneller als das bereits recht betagte kleine Seebäderschiff. Das Foto zeigt "Etta" beim Pasieren des geschichtsträchtigen Molenkopfes der ehemaligen "Zweiten Einfahrt", auf der Kaiser Wilhelm einst der Jadestadt seinen Namen gab-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (24)

Während "Etta von Dangast" ihre Hafenrundfahrt mit einem Schwenk durch den Marinehafen fortsetzte, fuhr ich mit dem Fahrrad in die 4. Einfahrt und lichtete am "Tag der offenen Tür" dort auch ein paar Kriegsschiffe ab.

"Etta von Dangast" Maadefahrt (23)

-Dieses Bild zeigt die "Etta v. Dangast" mit Kurs auf die 4. Einfahrt am Flaschenhals des Jadebusens- (Foto vom Rüstringer Berg aus)

"Etta von Dangast" Maadefahrt (22)

Nachdem das keine Seebäderschiff die beiden über 300 Meter langen Tanker an der Ölpier endlich passiert hatte und für mich wieder sichtbar wurde, lag es genau in Deckung mit einem aus Bremerhaven auslaufenden Autotransporter. Erneut drückte ich auf den Auslöser meiner Kamera. Es entstand das vermutlich erste Foto von "Etta" zusammen mit einem Schuhkarton.

"Etta von Dangast" Maadefahrt (21)

Auf der "Etta v. Dangast" - noch immer durch einen der beiden Tanker verdeckt, bringt der Kapitän, während er sein stolzes Schiff in Richtung 4. Einfahrt steuert, vermutlich seinen Passsagieren gerade ein bisschen Seemannsgarn bei-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (20)

-Während die "Etta v. Dangast" die zwei Tanker, die an der Ölpier liegen, seeseitig passiert, schieße ich von Land aus ein paar Fotos von den beiden je 120.000 Tonnen großen Schiffen-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (19)

"Der müde wirkende Kormaran" -am Ölhafen scheint wenig beeindruckt von den beiden sich begegnenden Schiffen im tiefen Fahrwasser der Jade-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (18)

"Draußen, auf See" -begegnet das weiße Fahrgastschiff dem Helgoland-Katamaran, der von der 1. Einfahrt her kommend, ohne Passagiere an Bord, zurück nach Hooksiel preschte-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (17)

"Möwe Emma" -eine am Maadesiel beheimatete Möwendame beobachtet interessiert das Auslaufen des kleinen Seebäderschiffes aus dem Vorhafen-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (16)

"Etta v. Dangast" -im Außenhafen vor dem Turbinenhaus des Kraftwerks-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (15)

"Etta v. Dangast" -hat durchgeschleust. Die Schafe hielten respektvoll Abstand-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (14)

"Die Schafe" -auf der seewärtig gelegenen Schleusenseite, vor dem Maadesiel scheinen es bereits zu ahnen, dass die "Etta v. Dangast" gleich aus der Schleusenkammer haraus fahren wird-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (13)

"Etta v. Dangast" -läuft in die Schleuse am Maadesiel ein um zur Jade durchzuschleusen-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (12)


-Sielfahrt beendet- "Etta v. Dangast" kar zum Ausschleusen

"Etta von Dangast" Maadefahrt (11)

"Ein Graureiher" -fühlt sich offenbar gestört und flattert auf als "Etta v. Dangast" am Schilfsaum entlangfährt-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (10)

"Etta v. Dangast" -vor der mächtigen Kulisse des Wilhelmshavener Kraftwerks-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (9)

"Etta v. Dangast" -im Sielbogen mit Kurs zum Seglerhafen am Kraftwerk-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (8)

"Etta v. Dangast" -verlässt den Hafen von Rüstersiel mit Kurs zur Schleuse-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (7)

"Etta v. Dangast" -hat abgelegt. Die Sonderfahrt von Rüstersiel mit Schleusung und Abstecher in die 4. Einfahrt zum Nassauhafen hat soeben begonnen-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (6)

"Etta von Dangast" -im Hafen von Rüstersiel, klar zur "Maade-Sonderfahrt"

"Etta von Dangast" Maadefahrt (5)

"Etta v. Dangast" -passiert einlaufend die Ansteuerungstonne von Rüstersiel

"Etta von Dangast" Maadefahrt (4)

Die Brücke ist geöffnet -"Etta von Dangast" -läuft in den Sielhafen ein-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (3)

"Etta v. Dangast" -mit Kurs auf den Sielhafen vor dem Passieren der Brücke-

"Etta von Dangast" Maadefahrt (2)

"Etta v. Dangast" -hat durchgeschleust und steuert den Hafen von Rüstersiel an- (Blick vom Maadesiel aus)

"Etta von Dangast" Maadefahrt (1)

"Da muss ich mit, um ein paar schöne Fotos zu machen" -war mein erster Gedanke als ich diese Anzeige in der Wilhelmshavener Zeitung gelesen habe. Doch dann verwarf ich den Gedanken, denn ich wollte ja hauptsächlich Aufnahmen von der "Etta von Dangast" machen und das ging ja von Land aus viel besser. Also begleitete ich das Schiff bei seiner Sonderfahrt mit dem Fahrrad und schoss die gewünschten Bilder von Land aus.
Da ich beide Fahrten der "Etta" von Land aus verfolgt habe, hatte ich am Nachmittag, als ich das letzte Foto vom Einlaufen des Schiffes in den Nassauhafen schoss, 48 km auf meinem Fahrradtacho.
Die besten Fotos von meiner maritimen Fahrradtour "mit der Etta v. Dangast" füge ich in der Folge als Bildbericht hier ein.

Mittwoch, Juli 26, 2006

Aktuelles vom 25. Juli 2006 (4)

"Am Nachmittag", so hat mir das hübsche junge Thekenfräulein gestern verraten, "ist hier bei dieser Hitze nicht all zu viel los, aber am Abend geht hier die Post ab". "Kommen sie doch mal vorbei, sie sparen die Flugkosten nach Rio oder Malle". (Siehe auch hier)

Aktuelles vom 25. Juli 2006 (3)

-Das Wilhelmshavener Rohrschiff "Rock'n Rohr" auf dem Ems-Jade-Kanal vor dem Gelände des neuen Beachclubs"-

Aktuelles vom 25. Juli 2006 (2)

"Ein Hauch von Karibik" -Zu Füßen der Rüstringer Brücke hat kürzlich der "BEACHCLUB DEL MAR" seine maritimen Pforten geöffnet. Unter Palmen können "Daheim gebliebene" einen Hauch von "Copacabana" und "Ballermann" genießen.

Dienstag, Juli 25, 2006

Aktuelles vom 25. Juli 2006 (1a)


Beachparty im Beachclub del Mar
Mega Beachparty im Beachclub del Mar Wilhelmshaven (neben der Kartbahn WHV-Süd an der Jadekanal-Hubbrücke Banter Weg). Abfeiern auf über 1.000 m² Karibiksand, relaxen bei coolen Cocktails und heißen Ibiza-Club-Sounds & Latin-Music. Die ersten 50 Gäste erhalten einen VIP-Gutschein der Fitness Company. Prosecco frei für alle Damen...und das die ganze Nacht

Aktuelles vom 25. Juli 2006 (1)

"BEACHCLUB DEL MAR" - Sand-Strand am Ems-Jade-Kanal -

siehe auch hier

Flugzeugträger auf der Jade (21)

Taktische Bedeutung

Nukleare Angriffsflugzeugträger sind die größten Kriegsschiffe die jemals gebaut wurden. Gleichzeitig stellen die hochmodernen Giganten der US-Navy die gewaltigste Ballung von Technik und Bewaffnung dar, die je erdacht wurde. Entsprechend hoch waren auch die Baukosten, die sich für den 95.000 Tonnen-Koloss Nimitz“ auf über eine Milliarde Dollar beliefen. Die Flugzeuge sind hierbei noch nicht mit eingerechnet. Bei 100 hochtechnisierten Kampfflugzeugen macht das nochmals 4 bis fünf Milliarden Dollar aus (Stand 1978). Der grund dafür warum sich die USA gleich ein Dutzend dieser teueren Schiffe leisten, ist die enorme strategische Schlagkraft des Waffensystems bei relativ geringer Verwundbarkeit. Nur mit Trägern ist das maritime Verteidigungskonzept der USA im NATO-Bündnis durchführbar.

Flugzeugträger sind durch ihre Friedenspräsenz ein wichtiger politischer Faktor zur Friedenssicherung. Mit Trägern können riesige Seegebiete überwacht und somit der Aufbau von Blockaden rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Flugzeugträger sind darüber hinaus ein wichtiges Glied in der Luftverteidigung der USA. Ein im Atlantik eingesetzter Träger kann mit seinen Abfangjägern einen vom Osten aus geführten Luftangriff gegen die USA rechtzeitig Abwehrkräfte entgegen werfen (Niederschrift dieses Beitrages 1980).

Nur mit großen, schnellen Flugzeugträgern können die USA den Alliierten Luftunterstützung rechtzeitig anbieten.

Ende

Flugzeugträger auf der Jade (20)

Das Angriffspotential

Trumpf der moderne Großträger ist jedoch ihr Angriffspotential. Die nuklearen Angriffsträger (CVAN) der „Nimitz“-Klasse haben neben Abfangjägern und Aufklärern einen erheblichen Anteil von Jagdbombern an Bord, mit Aktionsradien von 4.000 km und mehr. (4.000km entsprechen in etwa der Entfernung Island-Türkei oder Narvik-Rom).

Ein im Mittelmeer eingesetzter Träger deckt mit seinen Bombern praktisch ganz Europa ab. Beim Zusammenwirken von zwei Trägern ließen sich die Aktionsradien praktisch verdoppeln. So könnten theoretisch Trägerkampfgruppen im Nordmeer mit Trägerverbänden im Indischen Ozean koordiniert eingesetzt werden, wobei die Flugzeuge des einen Trägers, im gegenseitigen Austausch, auf dem anderen oder umgekehrt landen (Anwendungsmöglichkeit für Brückenschlag über den Atlantik).

Die zwölf Angriffsträger (Stand 1980) der USA stellen zudem einen prozentual nicht unerheblichen Teil des atomaren Erst- bzw. Zweitschlagpotentials und sind neben den ballistisch bewaffneten Atom-U-Booten das bedeutendste maritime Abschreckungsmittel des Westens.

Die relativ hohe Unverwundbarkeit beruht auf der Trägerverbänden eigenen hohen Beweglichkeit (das Etmal eines Nuklearträgers liegt bei 600 Seemeilen), sowie der an Bord mitgeführten verbandseigenen „Luftwaffe“, die auch vorzüglich zur Eigenverteidigung des Trägerbverbandes herangezogen werden kann.

Die Sensorenabdeckung eines Trägerverbandes umfasst Gebiete von der Größe Deutschlands und macht Angriffe auf den Träger, unter und über Wasser sowie aus der Luft nahezu aussichtslos.

Wird fortgesetzt

Flugzeugträger auf der Jade (19)

-USS "John F. Kennedy" CVAN 67 Steuerbordseite achtern- (deutlich zu erkennen die beiden hinteren Außenaufzüge)

Die eingeschiffte Gruppe

Die bei Flugzeugträgern der „Nimitz“-Klasse mit über 6.000 Mann angegebene Besatzungsstärke teilt sich in zwei Gruppen. Die eigentliche Stammbesatzung und ads Personal der eingeschifften Gruppe, der “air group“.

Diese Gruppe, auf der Nimitz etwa 2.800 Mann stark, setzt sich aus mehreren Kampf-, Jagd- und Aufklärungsgeschwadern zusammen .Die „airgroup “untersteht nicht dem Trägerkommandanten. Sie bildet eine eigene militärische Einheit und untersteht dem „air group commander“, einem Offizier im Admiralsrang. Die Männer dieser Gruppe sind auf dem Flugzeugträger praktisch nur zu Gast. Die Einheit könnte theoretisch mit ihrer gesamten Ausrüstung, einschließlich der Flugzeuge, auf einen anderen Träger oder vorübergehend auf einen Flugplatz an Land verlegt werden.

Zum Aufgabenbereich der „air group“ gehören: Wartung, Instandsetzung und Ausrüstung der Flugzeuge, Planung und Durchführung der Einsätze, sowie Führung und Unterstützung während des Einsatzes.

Hunderte von Spezialisten gehören zum Stamm dieser „air group“. Waffenexperten, Elektroniker, Radarspezialisten, Triebwerkstechniker, Programmierer, Fluglotsen, Taktiker, Bildauswerter, Meteorologen, und nicht zuletzt die Flugzeugbesatzungen, um nur einige aufzuführen.

Die Verantwortung für all diese Soldaten, sowie für die ständige Einsatzbereitschaft der Fluggeräte, und für Planung und Durchführung von Flugeinsätzen, trägt der „air group commander“.

Sein Befehlsstand ist ein großer dunkler Raum, ohne Sichtverbindung nach außen, die Gefechtinformationszentrale. Hier im „CIC“ (combat information centre) laufen alle Informationen und Nachrichten, die für die Durchführung eines Flugeinsatzes erforderlich sind, zusammen.

Auf Radarschirmen wird die gesamte Luft- und Überwasserlage im Großraum um den Träger überwacht. Da sich die Einsätze nicht in unmittelbarer nähe des Trägers abspielen, müssen die Flugzeuge von hier aus per Radar geführt werden. Alle Informationen werden auf riesigen Schautafeln, von Computern geschrieben, angezeigt. Sensorenwerte des eigenen Schiffes sowie aller Schiffe, Flugzeuge und U-Boote des Trägerverbandes laufen hier zusammen, werden dargestellt, ausgewertet und an die eigenen Piloten an Bord bzw. in der Luft weitergegeben. Ein imposantes Instrument des Informations- und Nachrichtenwesens, mit allen technischen Finessen der heutigen Computerzeit.

Die „NTDS-Anlage“ (naval tactical data system) ist das Herzstück dieses elektronischen Lagezimmers an Bord. Hier im „CIC“ trifft der Kommandeur der “eingeschifften Gruppe“ seine Entscheidungen. Hier schlägt das wahre Herz des Flugzeugträgers. Erst nachdem hier der Befehl für einen Angriff oder eine Abwehroperation gegeben wurde, beginnt der Flugplatz an Oberdeck seine geschäftige Arbeit.

(Mit dem Starten und Landen der Flugzeuge hat das „CIC“ nichts zu tun. Die gestarteten Maschinen werden vom Tower per Sprechfunk, Radar und IFF an das Fliegerleitpersonal im „CIC“ übergeben).

In unmittelbarer Nähe zu dieser Entscheidungszentrale, dem „CIC“, liegen auch die „breefing rooms“ sowie die Bereitschaftsräume der einzelnen Geschwader. Die Flugberatung und Bildauswertungsstellen sind ebenfalls hier zentral um die Operationszentrale angeordnet.

Obwohl die „air group“ unter Führung des „air group commanders“ eine selbständige Einheit darstellt, ist die Eingliederung in die Gesamtbesatzung des Trägers nahtlos. Ein reibungsloses Zusammenspiel des flugtechnischen Personals, der fliegenden Gruppe, der Trägerbesatzung und schließlich der Besatzungen der Begleit- und Sicherungsfahrzeuge erst macht eine Trägerkampftruppe.

Wird fortgesetzt